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Neue Mehrwertsteuer und neue Mindestlöhne in der Gastronomie




Seit dem Jahr 2024 traten im Schweizer Gastgewerbe wichtige Änderungen in Kraft, die sowohl die Mehrwertsteuer als auch die Mindestlöhne betreffen.


Die Mehrwertsteuer wurde ab dem 1. Januar 2024 angehoben. Der Normalsatz stieg von 7,7% auf 8,1%, der reduzierte Satz, der unter anderem für Nahrungsmittel und Publikationen gilt, von 2,5% auf 2,6%, und der Sondersatz für Beherbergungen von 3,7% auf 3,8%. Diese Änderungen sollten von Gastronomen in ihrer Preisgestaltung und Buchhaltung berücksichtigt werden, damit die internen Zahlen sowie das Budget korrekt sind und die Transparenz gegenüber den Kunden bewahrt wird.


Weiter gibt es gemäss dem Landes-Gesamtarbeitsvertrag (L-GAV) im Gastgewerbe wichtige Neuerungen im Bereich der Mindestlöhne. Die Mindestlöhne wurden im Jahr 2024 an die Teuerung angepasst und erhöhen sich um zusätzliche 5 Franken pro Monat auf jeder Mindestlohnstufe. Diese Beträge für die verschiedenen Kategorien wurden im September 2023 auf Basis der Prognose für die Jahresteuerung festgelegt. Der Teuerungsausgleich gilt damit für alle Kategorien von Mitarbeitenden, von ungelernten Hilfskräften bis hin zu Mitarbeitenden mit höheren Qualifikationen. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Anpassungen für alle Beschäftigten im Gastgewerbe und der Hotellerie verbindlich sind.


Für Gastronomen bedeutet dies, dass sie ihre Lohnstrukturen überprüfen und gegebenenfalls anpassen müssen, um den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Das kann für Sie eine passende Gelegenheit sein, Ihre Gesamtlohnstrategie zu überdenken, insbesondere im Hinblick auf die Attraktivität Ihres Betriebes und die Rekrutierung von neuen Arbeitskräften.

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